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Anna Höfler
aus Maria Enzersdorf. Ich lade Sie zum Gedankenaustausch ein.


Politisch aktiv

Frau Familienministerin Andrea Kdolsky sitzt in der falschen Fraktion, heute spielt sie mit lächelnder Miene eine Verteilerin von Kondomen, morgen ist sie populistisch für die "Ehe" homosexueller Menschen und dann??? Ein Tag bei sterbenskranken Patienten würde sie vielleicht wieder auf den Boden nüchterner Wirklichkeit bringen. Ich frage mich, wie lange spielt da ihre Partei mit? Was ist für sie eine Perversion? Wie vereinbart sie solche Aussagen mit christlicher Überzeugung?

Zur letzten Jubiläumsjause
im Schloss Hunyadi, am Dienstag, den 18. Jänner 2005, um 15 Uhr wurde mit sonorer Baßstimme die Melodie von Johann Karl Gottfried Loewe, 1830 (1796 - 1869) op. 123 vorgetragen. Der Text von Johann Gabriel Seidl (1804-1875.)

Unseren betagten Gästen gefiel der musikalische Beitrag sehr.

Ich trage, wo ich gehe,
Stets eine Uhr bei mir;
Wieviel es geschlagen habe,
Genau seh ich an ihr.

Es ist ein großer Meister,
Der künstlich ihr Werk gefügt,
Wenngleich ihr Gang nicht immer
Dem törichten Wunsche genügt.

Ich wollte, sie wäre rascher
Gegangen an manchem Tag;
Ich wollte, sie hätte manchmal
Verzögert den raschen Schlag.

In meinen Leiden und Freuden,
In Sturm und in der Ruh,
Was immer geschah im Leben,
Sie pochte den Takt dazu.

Sie schlug am Sarge des Vaters,
Sie schlug an des Freundes Bahr,
Sie schlug am Morgen der Liebe,
Sie schlug am Traualtar.
Sie schlug an der Wiege des Kindes,
Sie schlägt, will's Gott, noch oft,
Wenn bessere Tage kommen,
Wie meine Seele es hofft.

Und ward sie auch einmal träger,
Und drohte zu stocken ihr Lauf,
So zog der Meister immer
Großmütig sie wieder auf.

Doch stände sie einmal stille,
Dann wär's um sie geschehn,
Kein andrer, als der sie fügte,
Bringt die Zerstörte zum Gehn.

Dann müßt ich zum Meister wandern,
Der wohnt am Ende wohl weit,
Wohl draußen, jenseits der Erde,
Wohl dort in der Ewigkeit!

Dann gäb ich sie ihm zurücke
Mit dankbar kindlichem Flehn:
Sieh, Herr, ich hab nichts verdorben,
Sie blieb von selber stehn.


Ebenso wurde die Melodie von:
Melodie - Franz Lehar, 1870-1948
Text von Bela Jenbach u. Heinz Reichert vorgetragen:

Allein! wieder allein!
Einsam wie immer.
Vorüber rauscht die Jugendzeit
In langer, banger Einsamkeit.
Mein Herz ist schwer und trüb mein Sinn,
Ich sitz' im gold'nen Käfig drin.

Es steht ein Soldat am Wolgastrand,
Hält Wache für sein Vaterland.
In dunkler Nacht allein und fern,
Es leuchtet ihm kein Mond, kein Stern.
Regungslos die Steppe schweigt,
Eine Träne ihm ins Auge steigt:
Und er fühlt, wie's im Herzen frißt und nagt,
Wenn ein Mensch verlassen ist, und er klagt,
Und er fragt:
Hast du dort oben vergessen auf mich?
Es sehnt doch mein Herz auch nach Liebe sich.
Du hast im Himmel viel Engel bei dir!
Schick doch einen davon auch zu mir.


Zu Kaffee und Kuchen, einem Gläschen Wein und belegten Brötchen,kleinen Aufmerksamkeiten des Herrn Bürgermeisters, nach seiner feierlichen Rede, wurde dann wieder von allen munter geplaudert und ein paar nette Stunden waren wieder schnell vorbei.

Ich mag keine gerissenen Leute, aber sehr wohl kluge Persönlichkeiten.
Woran erinnert Sie diese Geschichte von Bertolt Brecht?
Mich erinnert sie zunächst an eine schriftliche Prüfung während meiner Ausbildung, gleichzeitig fällt mir das Gegenstück:"Der schreiende blinde Bettler" aus der Bibel ein.
Schreien muss man im Leben oft, haben wir es wirklich gelernt?


"Herr K. sprach über die Unart, erlittenes Unrecht stillschweigend in sich hineinzufressen, und erzählte folgende Geschichte: „Einen vor sich hin weinenden Jungen fragte ein Vorübergehender nach dem Grund seines Kummers. 'Ich hatte zwei Groschen für das Kino beisammen', sagte der Knabe, 'da kam ein Junge und riß mir einen aus der Hand', und er zeigte auf einen Jungen, der in einiger Entfernung zu sehen war. 'Hast du denn nicht um Hilfe geschrien?' fragte der Mann. 'Doch', sagte der Junge und schluchzte ein wenig stärker. 'Hat dich niemand gehört?' fragte ihn der Mann weiter, ihn liebevoll streichelnd. 'Nein', schluchzte der Junge: 'Kannst du denn nicht lauter schreien?' fragte der Mann. 'Nein', sagte der Junge und blickte ihn mit neuer Hoffnung an. Denn der Mann lächelte. 'Dann gib auch den her', sagte er, nahm ihm den letzten Groschen aus der Hand und ging unbekümmert weiter."

Von Hermann Hesse:

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden ...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde !

Strafprozess auf Kurs: Chiles Ex-Diktator Pinochet formell unter Hausarrest gestellt
"amnesty" begrüßt Entscheidung für Prozess
Entführung in neun Fällen und ein Mord vorgeworfen
Der frühere chilenische Diktator Augusto Pinochet ist im Rahmen des Strafprozesses gegen ihn unter Hausarrest gestellt worden. Das ordnete der Richter Juan Guzman an, der dem 89-Jährigen Mord und Entführung im Zusammenhang mit der Aktion Condor während der Diktatur (1973-1990) vorwirft. Pinochet, dessen Einspruch gegen die Anklage am Vortag vom Obersten Gericht zurückgewiesen worden war, darf seinen Landsitz in Los Boldos 130 Kilometer nordwestlich von Santiago nun nicht mehr verlassen.
Wie ist eigentlich jetzt die politische Lage in Chile? War jemand von meinen verehrten Lesern der Weblogseite vielleicht in Chile und kan mir praktische Erfahrungen mitteilen?
Ich denke, um ein gutes Ziel zu erreichen, sollten auch gute Mittel ergriffen werden, Pinochet mag vielleicht ein gutes Ziel vor Augen gehabt haben, aber die Verfolgung und Tötung von Menschen ist schlecht.

"Wie machtvoll sind deine Werke, und wie tief deine Gedanken! Nur ein unvernünftiger Mensch sieht das nicht ein, nur ein Narr kann nichts damit anfangen. Mag auch ein Gottloser Erfolg haben, mag er emporwachsen und blühen - er wird doch für immer vertilgt werden." (Psalmen 92,1-8 HFA)

Inne halten, das Wesentliche suchen, einen neuen Aufbruch wagen, nicht morgen, sondern heute, genau dort wo wir stehen, dann überwinden wir unsere Krisen....
Nur Worte?
Ich denke, das ist die Grundvoraussetzung jeder Tätigkeit
Wie sehen Sie das?

Hilfe durch mod. Musik unter:
http://www.yyy.at/music.htm

Hilfe spirituell unter:
http://www.pfaffenheini.net/

Heute war ich bei einer Tagung. Das Thema:
Patientenrechte und Paliativmedizin
,
zu dem selbigen Thema werden im Europarat Abgeordnete immer wieder eingeladen verbindliche Texte zu erstellen.

Was soll ich mir aber denken, wenn ich hören muss, dass die Reihen von abwesenden, nicht erschienenen Abgeordneten glänzen???

Welche Pflichten sollen denn die normalen Bürger erfüllen, wenn verbindliche Texte so halbherzig nur von einigen Europaratabgeordneten, statt von allen, wegen ihrer Wichtigkeit, beschlossen werden? Schade, schade...

Lesen Sie doch weiter unter:


Wikipedia:Europarat
Wikipedia:Menschenrechtskonvention

Am Samstag, den 6.10.2004 und Sonntag, den 7.11.2004
gibt es in Maria Enzersdorf ein
NON STOP Programm im
Kielmansegg Schlössl und im Schlösschen auf der Weide.

Ort: Hauptstraße 37 und 52
Mehr verrate ich nicht, ein Klick auf meinen Link:

Gemeinde Maria Enzersdorf informirt Sie zusätzlich, unter KULTURTAGE.

ARROGANTE Menschen erheben sich über vermeintlich unwissende, dümmere und primitivere Menschen.
Sie meinen durch Wissen und vor allem auch durch MORAL höherwertig zu sein.
Im Herzen schauen sie auf alle Menschen herab, die anders als sie leben und entscheiden.
Oft provozieren sie sogar noch diese anderen, indem sie in deren Lebenswunden und Lebensschwachstellen herumwühlen.
Eigentlich wünschen sie, den Verlust des SELBSTWERTGEFÜHLS ihres Gegenübers, hingegen ihre eigene VERANLAGUNG, ihre ERFAHRUNG deklarieren sie als ganz besondere Lebensqualität.

Ich finde es ganz besonders schäbig, wenn sie direkt oder indirekt sogar mitschuldig sind am SCHICKSAL eines armen Menschen und glaube, dass die Ursache der Arroganz Verständnislosigkeit, Ahnungslosigkeit,oder NAIVITÄT sein muss.
Vielleicht sind arrogante Menschen auch nur typische SPIESSER.
Arroganz macht vor allem auch blind gegenüber der Wirklichkeit, die Selbstbeweihräucherung und der Personenkult einiger Auserwählter grenzt ja oft ans Unerträgliche.

Ich vertrage und pflege oft eine STREITKULTUR, in der Politik, als Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft, aber Arroganz mag ich nicht, weder privat noch in der Öffentlichkeit.
Welche Erfahrung haben Sie, werter Internetbenutzer, mit arroganten Politikern, Lehrern, Ärzten, etc. ? ? ?

So, nun bin ich vom Ausflug mit unseren Senioren nach Maria Taferl nach Hause gekommen.
Beide Autobusse voll ausgelastet, gut Stimmung, gutes Essen und das übliche Gläschen Wein dazu.
Ich höre gerne meinen Mitbürgern zu und spüre der Not der einzelnen Personen nach, so haben sich heute wieder einige wunderbare Gesapräche ereignet, die Leute dürfen mir ungeschminkt sagen, was sie denken.
Mit einer Dame kam ich in ziemlich freundschaftlichen Kontakt, da sie sich vor dem Problem sieht einen Sterbenden zu begleiten und sich sehr hilflos vorkommt.
Jetzt hatten wir noch ein Telefonat und ich konnte ihr zwei Bücher empfehlen.
Vier Damen aus dem Altort luden mich ein, doch öfter zu den Seniorenjausen zu kommen, sie wußten gar nicht, dass ich im Gemeinderat bin und dass sie mit mir ganz normal reden können. Ehrlich gestanden, solche Situationen genieße ich, mehr als das Lesen einer Fraktionszeitung auf alle Fälle.
Zuhören heisst,
sich in den Partner hineinzuversetzen,
ihm volle Aufmerksamkeit zu schenken und dabei nicht nur auf den Inhalt,
sonder auch auf Zwischentöne zu achten.
Durch Haltung und Reaktion wird dem Gesprächspartner mitgeteilt, dass es im Moment nichts Wichtigeres gibt, als sie oder ihn.

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