Ich denke, wer nur solche Kreise sucht, in welchen ihm geschmeichelt wird, verliert den Geschmack an der Stimme der Wahrheit, so sehr, dass er diese Stimme zuletzt nicht einmal mehr aus sich selber hören mag; er rennt lieber fort.
Wenn das Gewissen diesen Menschen dennoch unangenehme Dinge sagt, flüchtet er in das Getümmel hinein, wo diese wohltätige Stimme überschrien wird, z.B. hinein in den Freizeitstress, die Arbeit, die Klique etc.
Fällt Ihnen das Ausharren in der innere Stille leicht?
Suchen Sie Trost bei Schmeichlern?
Vertragen Sie ehrliche Kritik?
Eine ehemalige Arbeitskollegin sagte immer:" Man kann nicht gegen den Wind spucken", sie passte sich allen Meinungen an, schmeichelte sehr oft. Sie tat so, als zählte ihre Meinung nicht in der Gesellschaft, andere wären daran schon zerplatzt, jetzt denkt sie glücklich zu werden mit esoterischen Kursen und Gepflogenheiten, sie macht auf mich einen traurigen Eindruck.
Klug seine Meinung zu vertreten ist gewiss nicht immer einfach, aber ich finde es unendlich befreiend und stärkend.
Rabindranath Tagore (1861-1941)
Wenn Du nicht sprichst, will ich mein Herz
In Schweigen hüllen und es dulden.
Stille will ich sein und harren
Wie die Nacht, so sternenwach, und,
Tief das Haupt gebeugt, geduldig warten.
Ganz sicher wird der Morgen tagen,
Das Dunkel wird in Nichts zergehen,
Und Deine Stimme strömt hernieder,
Wie goldne Quellen bricht sie aus dem Himmel.
Dann wachsen Flügel Deinen Worten,
Aus allen meinen Vogelnestern
Schwingt sich Dein Lied, und Deine
Melodien brechen in Blumen
Hervor aus allen meinen Waldesgründen.
Wenn das Gewissen diesen Menschen dennoch unangenehme Dinge sagt, flüchtet er in das Getümmel hinein, wo diese wohltätige Stimme überschrien wird, z.B. hinein in den Freizeitstress, die Arbeit, die Klique etc.
Fällt Ihnen das Ausharren in der innere Stille leicht?
Suchen Sie Trost bei Schmeichlern?
Vertragen Sie ehrliche Kritik?
Eine ehemalige Arbeitskollegin sagte immer:" Man kann nicht gegen den Wind spucken", sie passte sich allen Meinungen an, schmeichelte sehr oft. Sie tat so, als zählte ihre Meinung nicht in der Gesellschaft, andere wären daran schon zerplatzt, jetzt denkt sie glücklich zu werden mit esoterischen Kursen und Gepflogenheiten, sie macht auf mich einen traurigen Eindruck.
Klug seine Meinung zu vertreten ist gewiss nicht immer einfach, aber ich finde es unendlich befreiend und stärkend.
Rabindranath Tagore (1861-1941)
Wenn Du nicht sprichst, will ich mein Herz
In Schweigen hüllen und es dulden.
Stille will ich sein und harren
Wie die Nacht, so sternenwach, und,
Tief das Haupt gebeugt, geduldig warten.
Ganz sicher wird der Morgen tagen,
Das Dunkel wird in Nichts zergehen,
Und Deine Stimme strömt hernieder,
Wie goldne Quellen bricht sie aus dem Himmel.
Dann wachsen Flügel Deinen Worten,
Aus allen meinen Vogelnestern
Schwingt sich Dein Lied, und Deine
Melodien brechen in Blumen
Hervor aus allen meinen Waldesgründen.
AnnaHoefler - am Freitag, 6. August 2004, 21:14 - Thema: Dies und Das